Die Deutschen sind für ihre Teigerzeugnisse nun sehr bekannt. Doch nicht jeder findet sie so lecker, wie ich und die 80 Millionen deutschen Bundesbürger.
Für viele Briten sowie Südländer, die luftigere, weniger ballaststoffreiche und reichhaltige Brote gewohnt sind, ist die Umstellung auf Roggenbrot, Graubrot und Schwarzbrot etwas schwierig. Vor allem sehr dunkle Laibe wie das westfälische Pumpernickel bilden einen besonders starken Kontrast zu dem Papp-„Brot“, mit dem die Inselaffen gefüttert werden.
Dabei machen viele im Ausland ihre ersten Erfahrungen mit deutschen Brotsorten gerade durch Pumpernickel. Denn der leckere Laib aus Roggenschrot wird als Delikatesse exportiert. Und vielen ist das schwarze, feste Brot einfach zu krass.
Napoleon zum Beispiel - so wird volksetymologisch berichtet - war der Meinung, Pumpernickel sei nur „pain pour Nicole“, sein Pferd, und verlieh dem Brot so seinen Namen. Doch finde ich das unwahrscheinlich. Ich denke eher, der Silbe „-nickel“ ist wohl nicht umsonst im Namen erhalten.

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