Junge Lehrer drohen weiter mit Abwanderung
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Berlin (ddp-bln). Trotz aller Bemühungen von Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD) drohen mehr als 120 junge Berliner Lehrer weiter mit Abwanderung in andere Bundesländern. Der Sprecher der Lehrer-Initiative «Verbeamtung Jetzt», Thorsten Ulrich, sagte im RBB-Inforadio, er und seine Kollegen würden ihre Bewerbung nicht ruhen lassen. Zöllner habe bei einem Treffen am Donnerstag zwar seinen Willen bekundet, die abwanderungswilligen Pädagogen zu halten. Konkrete Zusagen seien aber nicht gemacht worden. Seit 2004 werden Lehrer in Berlin nicht mehr verbeamtet, vor allem um die Pensionslasten einzudämmen.
Ulrich betonte, die Initiative habe auch keine Zusagen erwartet. Vielmehr sei es darum gegangen, die Freigabe für die Bewerbung in andere Bundesländer zu bekommen. «Wir werden uns die Angebote etwa aus Hamburg, Niedersachsen oder Hessen anschauen und dann entscheiden, ob wir Berlin noch eine Chance geben oder nicht«. Dies gebe dem Senat noch Zeit, »ein Angebot auf den Tisch zu legen«. Auch könne die Landesregierung sich überlegen, ob sie der Notsituation nicht anders als »in warmen Worten« begegnen wolle.
Nach den Worten des Sprechers der Initiative ist der Beamtenstatus für das Land kurzfristig billiger und auch auf die Dauer »mindestens ein Nullsummenspiel«. Derzeit sei die Verbeamtung aber »politisch ein unbeliebtes Kind«. Ulrich hob hervor, der Einkommensunterschied zwischen angestellten und verbeamteten Lehrern betrage bis zu 700 Euro netto monatlich.
Berlin (ddp-bln). Trotz aller Bemühungen von Bildungs-Senator Jürgen Zöllner (SPD) drohen mehr als 120 junge Berliner Lehrer weiter mit Abwanderung in andere Bundes-Ländern. Thorsten Ulrich sagte im RBB-Inforadio, dass er und seine Kollegen ihre Bewerbung nicht ruhen lassen werden. Ulrich ist Sprecher der Lehrer-Initiative «Verbeamtung Jetzt». Am Donnerstag hat Zöllner bei einem Treffen zwar seinen Willen bekundet, die abwanderungswilligen Pädagogen zu halten. Konkrete Zusagen sind aber nicht gemacht worden. Seit 2004 werden Lehrer in Berlin nicht mehr verbeamtet, vor allem um die Pensions-Lasten zu verringern.
Ulrich betonte, die Initiative hat auch keine Zusagen erwartet. Vielmehr ist es darum gegangen, die Freigabe für die Bewerbung in andere Bundes-Länder zu bekommen. «Wir werden uns die Angebote etwa aus Hamburg, Niedersachsen oder Hessen anschauen und dann entscheiden, ob wir Berlin noch eine Chance geben oder nicht«. Dies gibt dem Senat noch Zeit, »ein Angebot auf den Tisch zu legen«. Auch kann die Landes-Regierung sich überlegen, ob sie der Not-Situation nicht anders als »in warmen Worten« begegnen will.
Nach den Worten des Sprechers der Initiative ist der Beamten-Status für das Land kurzfristig billiger und auch auf die Dauer »mindestens ein Nullsummenspiel«. Zurzeit ist die Verbeamtung aber »politisch ein unbeliebtes Kind«. Ulrich hob hervor, der Einkommens-Unterschied zwischen angestellten und verbeamteten Lehrern beträgt bis zu 700 Euro netto monatlich.
(ddp)












